Canon EOS 1100d Testbericht


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Technische Daten der Canon EOS 1100d

  • CMOS-Sensor mit 12 Megapixel Auflösung
  • EF- und EF-S-Objektive mit 1,5 – 10 fach in 15 Stufen, Brennweitenverlängerungsfaktor: 1,6 fach
  • 6,8 cm (2,7 Zoll) LCD mit einer Auflösung von 230.000 Pixeln
  • HDMI-mini-Ausgang (HDMI-CEC-kompatibel)
  • DIGIC-4-Bildprozessor mit 14-Bit-Signalverarbeitung
  • Reihenaufname mit bis zu 3 Bilder pro Sekunde
  • iFCL (intelligent Focus Colour Luminance) Belichtungsmesssystem für schwierige Lichtverhältnisse
  • Empfindlichkeit ISO Auto (100-6.400), manuell 100-6.400

Canon EOS 1100d Testbericht

Die Canon EOS 1100d war unsere erste Kamera im Test. Die Kamera wurde von Canon als Einsteigermodell entwickelt und genau das ist sie auch. Viel unnötiger Schnick Schnack ist in ihr nicht enthalten dennoch ist alles wichtige dran, was eine digitale Spiegelreflexkamera benötigt. Die Auflösung von 12 MPixel ist für normale Fotografie vollkommen ausreichend. Erst wenn sie Bilder auf Leinwände über 1m² drucken möchten, werden die 12MPixel etwas knapp. Der DIGIC-4-Bildprozessor mit 14-Bit-Signalverarbeitung macht bis zu 3 Bilder pro Sekunde was für viele Reihenaufnamen vollkommen ausreichend ist. Mit dem iFCL (intelligent Focus Colour Luminance) ist eine Belichtungsmessung sehr einfach möglich. Selbst in schwierigen Situationen war fotografieren sehr einfach. Einstellbare ISO-Werte zwischen 100 und 6400 sind für ein Einsteigermodell ebenfalls ausreichend. Bei Bildern bis ISO800 konnten wir kein rauschen feststellen, danach fängt der CMOS-Sensor etwas das rauschen an.

Nachteile

Nachteilig fällt das einfache Gehäuse auf und die fehlende Austattung. Es gibt kein schwenkbares Display wie bei der EOS 650d. Auch wird man bei der Kamera kein weiteres Infodisplay finden. Alles spielt sich auf dem großen 6,8cm Display ab. Auch der SD-Kartenslot ist leider sehr versteckt unter der Abdeckung neben dem Akku. So muss jedes mal der Akkudeckel geöffnet werden, wenn man die SD-Karte entnehmen will. Da die Kamera nur USB2 unterstützt ist dies bei größeren Datenmengen sehr zu empfehlen da eine Übertragung ansonsten sehr lange dauert.

Die grundlegenden Funktionen wie manueller Modus (m), halbautomatik (Av, Tv, P) oder Vollautomatik wurde glücklicherweise nicht weggespart. So können Sie auch die Belichtungskorrektur um 5 1/3 Stufen verändern. Acuh der Weißabgleich kann ohne weiteres verändert werden. RAW Fotos sind auch möglich und mit dem kostenlosen beiliegenden Programm „Digital Photo professionel“ können diese auch sehr gut bearbetet werden

Fazit der Canon EOS 1100d

Die Canon EOS 1100d ist eine wunderbare Einstiegskamera. Wer sich erstmals an die Fotografie mit einer digitalen Spiegelreflexkamera wagen möchte, ist mit der EOS1100d sehr gut bedient. Es fehlen zwar ein paar Funktionen welche ein Anfänger aber lange nicht vermissen wird. Viel wichtiger ist, dass alles integriert ist, was eine Spiegelreflexkamera benötigt und somit auch mit der EOS1100d das Fotografieren gelernt werden kann.